Unsere Chronik

Begleiten Sie uns auf einer Reise durch die Zeit und entdecken Sie die bewegte Geschichte des Imkerverein Wolftal e.V. Von unserer Gründung bis zu den jüngsten Entwicklungen – hier erfahren Sie alles über die Meilensteine, die unseren Verein geprägt haben.

1878 – Gründung
Der Imkerverein wurde 1878 laut Stadtarchiv Wolfach als Bezirksverein Wolfach in Gutach gegründet. Vorsitzender war Hauptlehrer Lebert aus Gutach. Der Verein war im Wolftal, im mittleren Kinzigtal und im Gutachtal aktiv.

1886–1899 – Neue Vereine entstehen
Aus dem Oberkinzigtäler Verein gingen weitere Vereine hervor: 1886 der Schiltacher Imkerverein und 1899 der Schenkenzeller Imkerverein.

1889–1914 – Entwicklung des Vereins
1889 wurde Jakob Neumaier Vorsitzender. Der Verein hatte damals 48 Mitglieder. 1895 entstand aus dem Bezirksverein Wolfach der Bezirksverein Haslach. In den folgenden Jahren wechselte der Vorsitz mehrfach.

1904–1921 – Starkes Wachstum
Unter Hauptlehrer Schüssler stieg die Mitgliederzahl stark an – von 43 auf 141 Mitglieder bis 1909. 1921 erreichte der Verein mit 205 Mitgliedern seinen bisherigen Höchststand.

1921 – Belegstelle Steffelsbach
Zur Förderung der Königinnenzucht wurde 1921 die Belegstelle Steffelsbach eingerichtet, um die deutsche Biene zu fördern.

1923 – Mitgliederverlust
Mit der Gründung des Imkervereins Gutachtal wechselten viele Mitglieder dorthin. Die Mitgliederzahl sank von 195 auf 38.

1930–1943 – Neue Vorsitzende
1930 übernahm Otto Schoch den Vorsitz mit 75 Mitgliedern und nur 4,15 Mark in der Kasse. 1937 folgte Karl Hodapp, der den Verein bis 1943 leitete.

Nachkriegszeit – Schwierige Jahre
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein als Ortsimkerschaft Wolftal weitergeführt. Viele Bienenvölker starben, unter anderem wegen fehlender Zuckerzuteilung zur Winterfütterung. Auch Krankheiten wie die Milbenseuche waren ein Problem.

1952 – Wiederaufbau der Belegstelle
Die Belegstelle Steffelsbach wurde neu aufgebaut. Eine Züchtergruppe mit 15 Imkern kümmerte sich um die Betreuung.

1957–1967 – Aufschwung
Hans Decker übernahm 1957 den Vorsitz. Die Mitgliederzahl stieg von 82 auf 120.

1967 – Neuer Vereinsname
Artur Röder wurde Vorsitzender und der Verein wurde in „Imkerverein Wolftal“ umbenannt. 1972 wurde der Sitz nach Oberwolfach verlegt und 1974 erfolgte der Eintrag ins Vereinsregister.

1970–1974 – Neuer Standort
Der Lehrbienenstand wurde nach Gelbach verlegt.

1978 – 100-jähriges Jubiläum
Zum 100-jährigen Bestehen richtete der Verein den Badischen Imkertag in Oberwolfach aus.

1984 – Neue Vereinsführung
Eugen Dieterle übernahm den Vorsitz. Der Lehrbienenstand wurde erneuert und die Öffentlichkeitsarbeit ausgebaut, unter anderem mit der Teilnahme am Weihnachtsmarkt.

1990–2003 – Weiterentwicklung
1990 wurde Paul Maier Vorsitzender. 1998 wurde der Vereinsbienenstand mit Lehrbienenstand an die Steigfelsen verlegt, wo er bis heute ist. 2003 feierte der Verein sein 125-jähriges Jubiläum.

2016 – Neue Vorstandsstruktur
Hans Armbruster, Martin Welle und Bernd Echle übernahmen gemeinsam die Vereinsführung. Die Öffentlichkeitsarbeit wurde verstärkt und der Bau eines Vereinsheims geplant.

2019–2021 – Bau des Vereinsheims
Trotz der Corona-Pandemie wurde der Bau weitergeführt. Nach rund 1500 ehrenamtlichen Arbeitsstunden konnte 2021 das Richtfest gefeiert werden. Im selben Jahr wurde der Verein gemeinnützig.

2021 – Abschied von Paul Maier
Der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende Paul Maier verstarb im Jahr 2021.

2025 – Veränderungen im Vorstand
Hans Armbruster und Martin Welle kündigten ihren Rücktritt an. Gleichzeitig wurde ein Vereinslogo eingeführt.

2026 – Neue Vorsitzende
Hans Armbruster trat endgültig zurück und wurde Ehrenvorsitzender. Simone Peter übernahm als erste Frau in der Vereinsgeschichte den Vorsitz. Der Verein zählt 42 Mitglieder und 7 Fördermitglieder.

„Die Geschichte unseres Vereins ist geprägt von Leidenschaft für die Bienenzucht und dem Gemeinschaftssinn unserer Mitglieder.“

Imkerverein Wolftal e.V.

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